Management 3.0 Workshop mit Sacha Storz

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“Agilität” wird langsam zum Trendthema in vielen Agenturen und so wird oftmals (vor)schnell nach außen, wie auch nach innen kommunziert, dass “man agil arbeite”. Selbst wenn man das Vorgehen ernsthaft und nachhaltig betreibt, so bezieht sich Agilität aber meist nur auf die Enwicklungsprozesse.

Denn agiles Management ist ein häufig übersehener Teil agilen Vorgehens. Tatsächlich gibt es viele Informationen über agile Softwareentwicklung und agiles Projektmanagement – wie beispielsweise Scrum. Hier wird man mit Büchern, Trainings und Websites nahezu erschlagen und findet viele – vor allem praktische – Hinweise zu jedem erdenklichen Aspekt. Der Manager und die Organisation konnten davon allerdings nicht profitieren – sind sie doch per Definition vom Scrum-Team beispielsweise ausgeschlossen. Es ist aber unabdingbar, dass nicht nur die Entwicklungsteams agil werden, sondern eben auch Teamleiter, Manager, Geschäftsführer und damit die Organisation ansich.

Mehrere unabhängige Studien kommen zudem auch immer auf das selbe Ergebnis: Das traditionelle Management ist das größte Hindernis bei der Einführung agiler Software-Entwicklung.

Management 1.0 / 2.0 / 3.0

Jurgen Appelo – ein Management-Vordenker aus den Niederlanden beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Management & Leadership in agilen Unternehmen. Appelo teilt dazu die Geschichte des Managements in drei Dekaden ein: Während früher meist eine “Command & Control” Kultur herrschte, die die Hierachie als zentrales Element beinhaltet hat, versuchte man ab Ende der 80er Jahre geeignete Modelle in den Vordergrund zu stellen. Ergbenis waren Modelle wie BSC (Balanced Score Cards), Six Sigma, TQM (Total Quality Management), TOC (Theory of Constraints) und viele weitere. Die gleichzeitig herrschende Management.Strömung nannte sich MbO (Management by Objectives) und gilt vielerorts noch als “moderner Standard”.

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Irgendwann hat man aber entdeckt, dass ein modernes Unternehmen – gerade im Umfeld von Denkarbeit (“Smart Creative”) sich weder mit dem einen, noch mit dem anderen Ansatz sinnvoll steuern lässt. Zu komplex sind die täglichen Aufgaben und Denkprozesse. Man spricht hier auch von einem “komplexen adativen System” (CAS / Complex Adaptive System). Diese Systeme müssen sich weitgehend selbst organisieren und leben vom (Social) Networking. Das Management wird in diesem Scenario mehr zu einem Dienstleister für die Produktiv-Einheiten, die durch Teams gebildet werden. Appelo hat hier den Satz geprägt: “Management ist zu wichtig, um es den Managern zu überlassen”.

Workshop mit Sacha Storz

Im pluswerk versuchen wir uns früh mit allen Ideen zu beschäftigen, die die Zusammenarbeit und die Motivation der Mitarbeiter und des Managements verbessert. So setzen bereits alle 10 Standorte Scrum als Entwicklungsmethode ein und knapp die Hälfte sogar ausschließlich. Kanban kommt ebenfalls in allen Niederlassungen zum Einsatz. Weiterhin haben wir im letzten Jahr OKR (Objective & Key Results) bei allen Standorten und bei allen 130 Mitarbeitern erfolgreich eingeführt.

Nächster logischer Schritt war die intensive Beschäftigung mit Management 3.0, welches wir im kleinen Kreis bereits durch die Lektüre des Buches “Management 3.0 Workout” von Jurgen Appelo kennenlernen durften. Allerdings war dies stets graue Theorie – wir waren also auf der Suche nach einem Coach, der uns auch die Praxis und vor allem auch die auf uns ausgerichtete Sichtweise näher bringen konnte.

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Sacha Storz kennen wir schon seit vielen Jahren und verfolgen begeistert und interessiert seine Reise durch die Welt von Lean und Agile. Er ist Standortleiter bei der TechDivision GmbH in München und  – viel wichtiger – Agile Coach und ein Scrummaster aus dem Lehrbuch mit Leidenschaft und dem nötigen Einfühlungsvermögen.

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Vor ein paar Monaten trafen wir uns zufällig auf einer Versanstaltung und stellten fest, dass wir uns beide seit einiger Zeit mit dem selben Thema beschäftigten – Management 3.0. Während wir dies allerdings zuerst nur aus reinem Interesse taten, war Sacha hier bereits deutlich weiter und hat sich nicht nur intensiv damit auseinandergesetzt, sondern sich auch ausbilden lassen. Er ist nämlich einer von nur 15 Management 3.0 Facilliators in Deutschland, die offizielle Management 3.0 Workshops und Seminare geben dürfen. Und hier war die Idee geboren, dass wir als pluswerk unbedingt einen Workshop bei Sacha durchführen wollten, um das Thema endlich ernsthaft aufzugreifen und in der Folge auch umzusetzen.

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Der Workshop war sehr lehrreich, kurzweilig und vor allem extrem inspirierend. Wir haben aufgrund der Zeit von nur einem Tag natürlich nicht das ganze Management 3.0 Spektrum besprechen können, sind aber unter anderem in folgende Themen tiefer eingetaucht:

  • Martie – das Management Model mit den 6 verschiedenen Perspektiven des agilen Managements: Energize People, Empower Teams, Align Constraints, Develop Competence, Grow Structure, and Improve Everything
  • Kudo Cards
  • Extrinsiv & Intrinsic Motivation
  • Observer Effect
  • Delegation Board und Delegation Poker
  • Moving Motivators
  • Happyness Door
  • Culture
  • u.v.a.m.

Sacha hat hier als Coach wirklich einen tollen Job gemacht. Er hat uns nicht nur die theoretischen Zusammenhänge ausführlich erklärt, sondern uns auch in den Übungen (wie den “Motivators”) souverän geführt. Er überzeugte uns zudem mit seinem großen Überblickswissen gerade über andere Strömungen (wie von Niels Pfläging, Holocracy, intrinsify.me, Stoos, Dan Pink, Antifragile, …).

„Für uns im pluswerk ist die agile Transformation ein wichtiges Thema auf unserer Agenda, daher haben wir uns zu einen Workshop zum Thema „Management 3.0“ bei Sacha Storz entschieden. Der Workshop war hochspannend, sehr inspirierend und motivierend zu gleich. Sacha versteht es mit seiner großen Erfahrung in der agilen Welt und seiner Empathie konkret und individuell auf die Teilnehmer und ihre Situation einzugehen und sowohl spannende Erkenntnisse und Theorien wie auch praktisch umsetzbare Ideen zu liefern. Zudem versteht er das Thema Management 3.0 mit großer Leidenschaft zu präsentieren – so verging die Zeit wie im Flug und hat uns um viele Ideen und Erkennisse reicher gemacht. Wir freuen uns schon sehr, diese im Unternehmen umzusetzen.“ (Patrick Lobacher, Vorstandsvorsitzender +Pluswerk AG)

Vielen Dank Sacha für diesen tollen Workshop!

In diesem Blog wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten näher auf die Aspekte von Management 3.0 eingehen und auch unsere Erfahrungen damit und mit einzelnen Techniken daraus  schildern. Seien Sie also gespannt!

web & mobile DEVELOPER 09 / 2015 – Design Thinking

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Die aktuellen Ausgabe des “web & mobile DEVELOPER” Magazin 09/2015 enthält einen Artikel von Patrick Lobacher zum Thema “Design Thinking”

Design Thinking – Ganzheitlicher Ansatz

Design Thinking fördert das systematische Produzieren von Innovationen.

Ich wünsche allen Leser viel Spaß beim Lesen des Artikels und freue mich bereits jetzt auf das zahlreiche Feedback!

Magazin: web & mobile DEVELOPER
Ausgabe: 09 / 2015
Erscheinungsdatum: 18.08.2015
Verlag: Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Website: http://www.webundmobile.de/

 

Lean Startup Machine Munich 2015

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Am 07.-09.08.2015 fand in München in den Räumen von Payback der mittlerweile 4. Lean Startup Maschine Munich Workshop statt, der zugleich auch der größte Deutschlands war. Wir waren das erste Mal dabei und daher natürlich sehr neugierig und aufgeregt auf das Wochenende und was uns dort erwarten sollte.

Was ist Lean Startup?

Aber fangen wir ersteinmal beim Begriff “Lean Startup” und dessen Bedeutung an. Eric Ries hat 2008 das vielbeachtete und sehr erfolgreiche Buch “The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continious Innovation to Create Radically Successful Businesses” geschrieben, das zum Thema die erfolgreiche Unternehmensgründung hatte.

Im Unterschied zu vielen anderen Ansätzen allerdings, nahm Ries viele Anleihen im Lean Management und stellte daher die These auf, dass für eine erfolgreiche Gründung nicht monatelange Vorbereitung, Diskussion und Konzeption, sowie ein 150 Seiten starker Business Plan von Nöten sei, sondern schnell und früh heraus zu finden, ob das was man gründen will, auch von der Zielgruppe gewünscht und erwartet ist und ob diese bereit ist, dafür zu investieren. Die beste Business-Idee ist nichts wert, wenn es keinen gibt, der dafür zahlen möchte.

Im Lean-Startup geht es zunächst darum, mit möglichst wenig Kapital und reduzierten Prozessen, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Dabei kommt es vor allem darauf an, nicht lange zu konzipieren und sich Gedanken darum zu machen, was der Kunde haben wollen würde, sondern so schnell wie mögliche einen Prototypen oder eine Beta-Version an den Markt, sprich den Kunden zu bringen. Darüber hinaus soll der Produktzyklus so reduziert wie nur möglich gehalten werden, sodass mithilfe des realen Kundenfeedbacks schnell auf Wünsche oder Änderungen reagiert werden kann, ohne das dem Unternehmen große Kosten entstehen.

Lean Startup Machine

Und das für ein erfolgreiches Startup 48h ausreichen müssen, um zumindest zu evaluieren, ob sich die Idee überhaupt für den Markt eignet, zeigt der Workshop “Lean Startup Machine“, der von Trevor Owens (Autor des Buches “The Lean Enterprise“) ins Leben gerufen wurde. Seit seiner Einführung im Jahr 2012 findet der Workshop regelmäßig weltweit in über 400 Städten statt und hat teilweise (wie in  München weit über 100 Teilnehmer). Bereits 2012 gab es 600 Startups, die durch den Workshop erfolgreich gegründet wurden – heute dürften es deutlich mehr sein.

Dabei ist die Grundidee, dass “Gründen” kein Zufallsprodukt ist, sondern letztlich eine Wissenschaft, die er zu erlernen gilt.

Lean Startup Machine Workshop

Der Workshop war einer der intensivsten, den ich je besucht habe. Beginnend am Freitag Abend um 18 Uhr ging es ersteinmal darum sich kennenzulernen. Bei ca. 150 Teilnehmer keine leichte Aufgabe, aber sogar dies haben wir in Rekordzeit  mit Hilfe eine spannenden Technik geschafft.

Dann ging es ans Pitchen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer hatten spannende Business-Ideen, die sie den anderen Teilnehmern präsentieren wollten, um sie dafür zu gewinnen, an diesem Wochenende gemeinsam an dieser Idee zu arbeiten. Dafür waren exakt 50 Sekunden Zeit – damit war dies auch die erste Validierung. Wenn man es in dieser Zeit nicht schafft, wenigstens 2 weitere Teilnehmer für seine Idee zu begeistern, dann ist es die Idee nicht wert, weiter betrachtet zu werden.

Nachdem die Pitches durch waren, mussten sich Teams finden – also weitere Teilnehmer den Pitchenden anschließen, damit diese dann gemeinsam die Idee weiter tragen können. Von weit über 60 Pitches blieben in dieser Phase ca. 30 Ideen und damit Teams bestehen.

Auch ich war hin und her gerissen, eine eigene Idee einzubringen oder mich einen Team anzuschließen. Ich habe mich dann für letzteres entschieden, da ich mich mehr auf den Prozess als auf eine Idee konzentrieren wollte. Denn wir planen den Prozess (als einen von mehreren wie u.a. Design Thinking) auch im pluswerk Innovationslab einzusetzen.

Anschließend haben wir unsere Arbeitsmittel für das Wochenende – das Javelinboard – kennengelernt und sofort damit begonnen unsere Businessidee mit dieser Methode zu evaluieren. Letztlich versucht man die Haupt-Zielgruppe (Customer) möglichst genau zu bestimmen und deren Probleme (Problems) zu identifizieren. Nun werden Vermutungen (Assumptions) darüber angestellt, ob das Problem richtig indentifiziert wurde und welches Risiko generell besteht.

Am nächsten Morgen haben wir uns damit beschäftigt, wie man nun die Idee auf die Straße bringt. Das Motto ist hier “Get out of the building” – wenn man es nicht schafft, auf der Straße seine Zielgruppe zu finden, wie soll man später die Idee an diese verkaufen können? Diese einfache Weisheit stellt sich als unglaublich schwer heraus – was aber in der eigenen Komfortzone begründet liegt. Wir wurden aber ausgestattet mit allerlei hilfreichen Methode, Tipps und Tricks, sodaß wir diese Aufgabe auch meistern konnten. Die Erkenntnisse wurden dann sogleich aufgewertet, die Zielgruppen, Probleme und Vermutungen entsprechend angepasst und dann mit diesen Infos wieder zurück auf die Straße.

Erst nach einigen Iterationen haben wir uns mit der (potentiellen) Lösung ansich beschäftigt. Das war insofern spannend, als nahezu jeder Pitchende am Anfang sowohl das Problem, wie auch die Lösung präsentiert hatten. In dieser Phase allerdings zeigte sich, dass manche vermeintliche Lösungsansätze weniger geeignet waren.

Am Sonntag schließlich ging es darum ein MVP (Minimal Viable Product) zu entwickeln. Dies konnte ein Prototyp sein, ein Video, eine Website (real!), ein Shop oder sonstiges. Wichtig ist hier, dass der Kunde die Möglichkeit haben muss, das Produkt bzw. die Idee “anzufassen” – denn am Ende möchte man von diesem möglichst eine eine Währung (Geld, Email, Subscription, Empfehlung, …) erhalten. Der Kunde soll also nicht nur sagen, dass er das Produkt kaufen wollen würde (Konjunktiv), man muss diese Absicht in die Tat umsetzen.

Das dies wirklich geht, haben 20 Teams bewiesen – denn diese haben ein komplettes MVP erstellt und auf die Straße gebracht. Auch wir haben eine Website mit Design, Logo, Name, Domian, Online-Shop und Verknüpfung in die Real-Welt geschafft und damit Kunden zum Abschluß gebracht. Ich bin jetzt noch begeistert, was man in 48h und einem Team von 5 Leuten bewegen kann.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Unterstützung der zahlreichen Coaches, die uns das Wochenende über in allen Phase begleitet haben. Diese haben mit all Ihrer Erfahrung und Kompetenz – aber auch Disziplin und Strenge – uns dazu gebracht, dass wir zu wahren Höchstleistungen aufgefahren sind. Danke auch an str84wd, die das Event als Host begleitet haben und an die zahlreichen Sponsoren.

Zusammenfassung

Kaum habe ich in so kurzer Zeit soviel über Startups, Ideen, Entrepreneurship, Kunden, Probleme und Lösung gelernt wie auf diesem, sehr intensiven und spannenden Workshop. Jeder der sich mit Innovation ernsthaft beschäftigt, sollte einen solchen Workshop besuchen. Die Erkenntnisse dort öffnen einem nachhaltig die Augen und lassen einen bestimmte Dinge komplett anders angehen. Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!

Neos CMS 2.0 – Die Neuerungen (inkl. Kompendium)

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Pünktlich zum Release der Version Neos CMS 2.0.0 am 12.08.2015 habe ich ein über 350 Seiten starkes Kompendium zum Thema Neos CMS veröffentlicht. Als Early-Adopter und Technologie-Junkie muss und will ich mich natürlich sehr früh ausführlich mit neuen Technologien auseinandersetzen – daher gibt es das Kompendium bereits seit der Alpha-Version. Das Ergebnis allerdings will ich schnell wieder in die Community zurückfließen lassen. Denn wenn um Neos CMS eine große Community entsteht und wir dazu beitragen können, profitieren alle Parteien davon.


Zum Download bei Slideshare

Diese auf dem Markt einzigartige Zusammenstellung auf über 350 Seiten behandelt alle Aspekte von Neos CMS in ausführlicher, übersichtlicher und didaktischer Form. Sobald eine neue Version von Neos CMS veröffentlicht wird, erfährt auch das Kompendium eine Aktualisierung, sodaß sicher gestellt ist, dass sich jeder Interessierte mit Hilfe des Kompendiums mit Neos anfreunden und die ersten Gehversuche machen kann.

Findet Ihr das Thema so spannend, dass Ihr eine Schulung zu Neos CMS besuchen wollt? Dann schaut ins Kompendium für ein unschlagbares Angebot :-)

 

Viel Spaß mit dem Kompendium!

Patrick

TYPO3 CMS 7.4 – Die Neuerungen

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Alle Neuigkeiten und Änderungen auf 74 Slides

Wie bereits in den letzten 5 Jahren zuvor, haben wir zum Release der neuen TYPO3 CMS Version 7.4 (Stand 04.08.2015) alle Änderungen und Neuigkeiten recherchiert und auf einer handlichen Präsentation zusammengefasst. Diese kann natürlich von jedem kostenlos heruntergeladen und für alle Zwecke verwendet werden.


Download als PDF

Viel Spaß damit!

(P.S.: Wer die alten Versionen sucht, wird hier fündig)

Praxiswissen Online-Marketing: Affiliate- und E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Online-Werbung, Social Media, Online-PR

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Wie gelingt profitables Online-Marketing? Erwin Lammenett, Gründer einer renommierten Internetagentur und Aufsichtsratsvorsitzender der +Pluswerk AG, erläutert kompakt und praxisnah die gesamte Palette der Online-Marketing-Instrumente. Sie erfahren, wie Sie diese Instrumente erfolgreich nutzen, welche Sie sinnvoll miteinander kombinieren können und wie Sie ein effizientes Controlling aufbauen. Angesprochen werden Führungskräfte und Mitarbeiter aus Marketing und PR, Produktmanager, Unternehmensberater, aber auch Dozierende und Studierende mit dem Schwerpunkt Marketing.

Extras: Im Blog zum Buch finden Sie weitere Beispiele, aktuelle Links, ergänzende Videos und Screencasts.

Die 5. Auflage wurde überarbeitet und aktualisiert. Dabei wurde besonderer Wert auf die Bewertung von aktuellen Entwicklungen gelegt.

Ordern Sie das Buch jetzt bei:

Shopware 5: Die beste aller Einkaufswelten?

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Liefert Shopware 5 tatsächlich “Emotional Shopping on any Device”? Und wie gut lassen sich die integrierten “Einkaufswelten” und das “Storytelling”-Feature in der Praxis einsetzen? Sind geräteübergreifende Einkaufserlebnisse tatsächlich so einfach und wirkungsvoll umsetzbar, wie es die Schöppinger Softwareschmiede vollmundig und bildreich verspricht? In diesem Blogbeitrag liefern wir Antworten auf diese und weitere Fragen rund um Shopware 5, das momentan womöglich zukunftsweisendste aller Shopsysteme.

Was genau ist Emotional Shopping?

Hinter dem hierzulande nicht zuletzt durch Shopware 5 virulent gewordenen Buzzword ‘Emotional Shopping’ verbirgt sich ein vielschichtiges Marketingkonzept. Die Idee dahinter ist, dass sich zufriedenere Kunden und höhere Umsätze generieren lassen, wenn der Kaufprozess online wie offline durch gezielt eingesetzte Strategien und Mittel emotional ansprechend gestaltet wird. Dazu gehören das Kreieren einer besonderen Atmosphäre, die Inszenierung von Produkten als Elemente einer erlebbaren Welt und ein informatives, möglicherweise interaktives Angebot, das weit über die bloße Präsentation des Sortiments hinausweist.

Mehr zu diesem spannenden Thema haben wir übrigens in unserem Beitrag zum Emotional Shopping zusammengetragen.

Emotional Shopping on any Device?

Shopware hat den Schritt von der Version 4 zu Shopware 5 als regelrechten Quantensprung inszeniert und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut: Kinofilm, Website-Relaunch, Marketing-Tour, Neustart des User Group Programms – und so weiter.

Aber das alles nur wegen der neuen Version eines Shopsystems mit den ihr eigenen Neuerungen und Verbesserungen? Ja, denn die haben es in diesem Fall tatsächlich in sich. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht, denn neben den üblichen Verbesserungen (Bugfixes, verbesserte Performance, neue kleinere Features) gab es diesmal gleich zwei große Würfe.

Zum einen eine große Neuerung, nämlich den Übergang von Shopware zum Responsive Webdesign (RWD) in Form eines sehr sorgfältig umgesetzten responsiven Default-Themes. Und zum anderen eine umfangreiche Verbesserung durch die Überarbeitung der “Einkaufswelten” und die Integration eines intelligenten “Storytelling” Features.

Sehr wichtig ist dabei: Shopware hat großen Wert darauf gelegt, beide Aspekte – Responsivität und die Emotional Shopping Funktionen – eng miteinander zu verknüpfen. Daher die Losung “Emotional Shopping on any Device”. Aber ist die Bereitstellung eines einfach zu bedienenden Rahmens für das Schaffen von geräteübergreifend wirksamen und intensiven, einzigartigen und emotionalen Einkaufserlebnissen tatsächlich gelungen?

Einkaufswelten in Shopware 5

Der Reihe nach. “Einkaufswelten” gab es in Shopware schon vor der Version 5 – aber für das jüngste Major Release wurde das Feature noch einmal gründlich aufgefrischt. Damit stehen nun beeindruckende Funktionen zur Verfügung, die unkompliziert und übersichtlich vom Adminbereich aus zu steuern sind.

Mit Drag-and-Drop und WYSIWYG, also ganz ohne Kenntnisse in Skriptsprachen, lassen sich mithilfe eines intelligenten Layout-Rasters sehr unkompliziert individuell gestaltete Bereiche schaffen, in denen Kunden Artikel aus dem Shop in einer ansprechenden, lebensnahen Umgebung präsentieren können. Neben weiterführenden Informationen in Textform lassen sich auch weitere Medien – insbesondere hochwertige und stimmungsvolle Bilder einbinden, die für eine besondere und unverwechselbare Atmosphäre sorgen. Dabei genügt es, ein hochauflösendes Bild einmal hochzuladen. Shopware übernimmt das Skalieren für die unterschiedlichen Positionen und Größen in den Grids auf unterschiedlichen Endgeräten dann automatisch.

Damit ist den Schöppingern tatsächlich ein ganz großer Wurf gelungen: ohne Extension stehen Shopbetreibern in Shopware 5 Marketing-Möglichkeiten zur Verfügung, von denen die Anwender anderer Shopsysteme nur träumen können – und dabei fällt das Erstellen und Gestalten der Einkaufswelten auch noch ausgesprochen unkompliziert aus.

Allerdings gilt auch: eine Einkaufswelt ist nicht in ein paar Minuten zusammengeklickt. So leistungsfähig dieses Feature ist, so hoch sind auch die Ansprüche an die gründliche Vorbereitung einer Einkaufswelt. Damit am Ende auch wirklich ein rundum gelungener Rahmen für intensive Einkaufserlebnisse entsteht, muss zuvor allerhand bis ins Detail ausgearbeitet werden.

Eine Einkaufswelt steht und fällt mit der Nutzerführung und will in dieser Hinsicht minutiös geplant sein, denn immerhin soll sie schließlich dazu dienen, Besuchern Teile des Sortiments in einer anregenden und lebensnahen Umgebung zu präsentieren, um sie so zu begeisterten Kunden zu machen.

Auch Layout und Design von Einkaufswelten müssen im Vorfeld genau vorbereitet werden – und zwar für alle gewünschten Endgeräte. Und schließlich gilt es, Bildmaterial und gegebenenfalls andere Medien in hervorragender Qualität zu beschaffen oder zu produzieren, damit die Besucher auch wirklich gern und tief in die Einkaufswelt eintauchen.

Das heißt unterm Strich: Shopbetreiber können Einkaufswelten dank den großartigen Features von Shopware in jedem Fall problemlos pflegen, erweitern und verändern. Aber zumindest für die Konzeptionsphase werden viele trotzdem noch die Dienste einer in Shopware, Marketing und Design versierten Agentur in Anspruch nehmen müssen.

Storytelling mit Shopware 5

Vollkommen neu in Shopware 5 ist das Storytelling-Feature in Shopware 5. Es ähnelt in vielerlei Hinsicht den Einkaufswelten und ermöglicht – so wird es auch im Adminbereich abgebildet – in gewisser Weise das Erstellen einer ganz besonderen Art von Einkaufswelten.

Mithilfe dieses Features können Kunden über aufeinander folgende Abschnitte auf kleine Reisen durch den Shop und sein Sortiment mitgenommen werden. So lassen sich aus Anwendungsbeispielen, emotionalen Elementen, relevanten Informationen und anderem mehr unterhaltsame und spannende “Stories” knüpfen, Geschichten erzählen, die fesselnde Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Über sogenannte Sideviews lassen sich durch Klicks oder Gesten auf ein Bild diejenigen Produkte anzeigen, die darin thematisiert werden – und zwar innerhalb der Einkaufswelt beziehungsweise Story und ohne Wechsel in die eigentliche Shop-Ansicht. Und wer mehr Informationen zu einem Produkt wünscht, klickt oder toucht es an und erhält in einem Quickview die gewünschten Einblicke inmitten der emotional ansprechenden Umgebung, so dass er in der erzählten Geschichte anschließend nahtlos fortfahren kann.

Das ermöglicht Storytelling (mehr zu diesem spannenden Marketing-Konzept in unserem Blog-Beitrag zum Thema) par excellence – und zwar responsiv, denn auch das Storytelling Feature in Shopware 5 ist natürlich geräteübergreifend einsetzbar. Aber konzeptionell stellt es Shopbetreiber vor dieselben hohen Anforderungen wie die Einkaufswelten und wird es für Onlineshops ohne eigene Design- und Marketing-Abteilung ebenfalls nötig machen, eine Agentur für die Erarbeitung eines rundum stimmigen Rahmens mit ins Boot zu holen.

Sehr ärgerlich für die Nutzer der Open Source Variante von Shopware 5 ist, dass das Storytelling “Advanced Feature” und daher nicht in der Shopware 5 Community Edition enthalten ist. Für die Nutzer der kostenpflichtigen Editionen ist es aber ein sehr leistungsfähiges Instrument, für das Shopware ein umfangreiches How To: Storytelling mit Shopware 5 bereitgestellt hat.

Shopware 5 und RWD

Was die Umsetzung des Responsive Webdesign Ansatzes betrifft, ist den Machern von Shopware 5 ein weiterer großer Wurf gelungen. Das neue responsive Default-Theme ist ausgesprochen clean und in zeitgemäßem Flat-Design gehalten. Daher kann es für eigene Entwürfe sehr unkompliziert angepasst werden.

Zudem ist es technisch sehr sauber umgesetzt worden, so dass Entwickler gleich loslegen können – und nicht erst herstellerseitige Schnitzer und Ungereimtheiten ausbügeln müssen. Die Usability auf mobilen Endgeräten fällt tatsächlich so gut aus, wie versprochen: Off-Canvas-Menüs, für Touchgesten optimierte Bedienelemente, fingerfreundliche Buttons, Galerien mit Pinch-to-Zoom und Slider mit Momentum Scrolling sind in Shopware 5 schon standardmäßig an Bord und funktionieren so, wie man es sich vorstellt. Großartig gelungen ist die Umsetzung des RWD-Konzeptes im Adminbereich – insbesondere in der Verwaltung von Einkaufswelten und Storytelling, die sich übersichtlich und unkompliziert für mobile Endgeräte anpassen lassen. “Emotional Shopping on any Device” ist also tatsächlich nicht zu viel versprochen.

Fazit: Das leistet Shopware wirklich

Vor, zum und nach dem Release von Shopware 5 haben die Schöppinger den Mund sehr voll genommen und in der E-Commerce-Szene für reichlich Wirbel gesorgt. Und bei der intensiveren Auseinandersetzung mit der neuen Version des Systems zeigt sich: die große Show war alles andere als viel Lärm um nichts.

Mit Shopware 5 wurde eine E-Commerce-Plattform vorgestellt, die hervorragende Lösungen für die zentralen Probleme der Branche bereithält: ein grundsolides, sehr sauber umgesetztes RWD-Konzept für geräteübergreifende Umsätze im Mobile-Commerce, tief integrierte und sehr leistungsfähige Funktionen für elaboriertes Emotional Shopping mithlfe von Einkaufswelten und Storytelling, onpage-optimierte Templates, umfangreiche eingebaute SEO- und weitere Marketing-Funktionen, eine verbesserte Code-Basis, gute Out-of-the-box-Performance und natürlich alles was sonst zu einem Shopsystem dazugehört, etwa ein reichhaltiges Ökosystem mit nützlichen Erweiterungen. Shopware 5 setzt Maßstäbe und liefert Shopbetreibern genau die Werkzeuge, die sie in einem immer härter werdenden Marktumfeld benötigen.

Emotional Shopping: Kunden online begeistern

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Wie behauptet sich ein Onlineshop inmitten eines immer härter ausgetragenen Wettbewerbs? Der Preiskampf im E-Commerce ist angesichts der Branchen-Schwergewichte – insbesondere Amazon – immer schnell entschieden. Doch auch online gilt: Es zählt nicht nur der Preis allein. Zwar ist Onlineshopping durchaus nicht dasselbe wie das Einkaufen in begehbaren Geschäften – aber die Unterschiede fallen auch wieder nicht so grundlegend aus, wie manchmal behauptet wird. Denn Kaufentscheidungen haben sehr, sehr viel mit Emotionen zu tun. Und das gilt offline wie online.

Shopping = 70% Bauch + 30% Kopf

Immer wieder wird in der Marketing-Szene daran erinnert, dass 70 Prozent aller Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Und an diesen 70 Prozent arbeitet sich die Branche seit jeher mit allen Tricks ab. Rund um die emotionale Komponente des Konsums wird ein beachtlicher Aufwand getrieben.

Das Buhlen um die Gunst der Käufer läuft fast ausschließlich auf emotionaler Ebene ab. Rational ausschlaggebende Elemente wie Preise, Features oder Inhaltsstoffe spielen in der Werbung keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Selbst wenn sie explizit erwähnt werden, geschieht dies innerhalb eines auf emotionale Wirkung angelegten Rahmens.

Auf den Verkaufsflächen des stationären Handels ist die ästhetisch-emotionale Beeinflussung der Kunden längst angekommen. Das hat dazu geführt, dass aufwendig designte Werbewelten aus den Schaufenstern bis ins Innere der Ladengeschäfte ausgedehnt, gestalterische Gesamtkonzepte bis ins Detail ausgearbeitet wurden und sehr viel Aufwand getrieben wird, um einmalige Einkaufserlebnisse zu kreieren. – Und online?

Emotional Onlineshopping?

Auch beim Emotional Shopping im Internet geht es darum, die in einem Onlineshop zur Verfügung stehende – aus Pixeln beziehungsweise wenigen Quadratzentimetern bestehende – Fläche zu einem ansprechenden “Rahmen” für das Einkaufen zu machen. Auf diese Weise kann man bestimmte, Ambiente und Stimmung prägende Aspekte hervortreten lassen und gezielt anregende Impulse und Kaufanreize setzen.

Das einmal geweckte Interesse eines Nutzers kann zudem durch interaktive Beratung oder andere Angebote regelrecht gefesselt werden. Doch im Online-Bereich wird nach wie vor in vielen Shops nicht viel emotional Anregendes geboten. Das gute Bauchgefühl, was in einem Ladengeschäft vielleicht schon durch die Musik oder das Ambiente entstanden wäre, müssen die Kunden online zumeist selbst mitbringen und nach dem Checkout von einem Einkaufserlebnis zu sprechen, wäre in den allermeisten Fällen ziemlich übertrieben.

Möglichkeiten und Grenzen

Was aber müssen Online-Händler tun? Die besonderen Qualitäten von Offline-Kauferlebnissen im Shop abbilden! – so lautet die oft gegebene, griffige und zunächst ja auch durchaus einleuchtende Antwort. Aber bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass diese Formel die Dinge dann doch etwas zu einfach aussehen lässt.

Sicherlich gilt es, sich bestimmte Aspekte aus dem stationären Geschäft online in veränderter Form zunutze zu machen. Aber es ist und bleibt ein grundlegender Unterschied zwischen den jeweiligen Möglichkeiten bestehen. Viele Aspekte des Emotional Shopping bleiben schlichtweg dem Offline-Bereich vorbehalten (etwa der unmittelbare persönliche Kontakt, ausgeklügeltes Geruchsdesign oder die Möglichkeit, neue Schuhe gleich anzubehalten) – andere Kniffe dagegen sind nur online möglich.

Gezielt positive Emotionen wecken…

Humor ist eine sehr direkte – in manchen Zusammenhängen allerdings eine allzu direkte Art und Weise, Emotionen zu wecken. Wem es gelingt seine Kunden an der passenden Stelle zum Lachen zu bringen, der sorgt damit unmittelbar für gute Kauflaune. Aber viele Komponenten für gelingendes Emotional Shopping funktionieren eher indirekt.

Damit die oftmals sehr subtile Beeinflussung von Emotionen der Käufer gelingen kann, ist nicht zuletzt eines sehr wichtig: direkte Kaufargumente wie besondere Eigenschaften eines Produkts sollten gerade nicht auf den ersten Blick explizit dargestellt werden, da Kunden damit unweigerlich auf eine rationale Ebene geführt werden.

Es geht vielmehr darum, Produkte geschickt und wirkkräftig zu inszenieren. Bilder spielen hierfür eine ganz wichtige Rolle – und zwar nicht bloße Bilder der Produkte, sondern Bilder, die für eine bestimmte Atmosphäre sorgen, die eine gewünschte Stimmung entstehen lassen oder auf denen ein Produkt in einen über die beschreibbaren Produkteingenschaften hinausweisenden Kontext eingebettet ist.

Eine Armbanduhr ist beispielsweise noch weit mehr als ein modischer Zeitmesser, wenn sie am sonnengebräunten, lässig um weibliche Hüften gelegten Arm eines Mannes inmitten eines Urlaubsparadieses zu sehen ist. Auch Bewegtbilder können – insbesondere in Verbindung mit Musik – eine enorme emotionale Wirkung erzielen.

Ganz wichtig ist aber: visuelle und audiovisuelle Inhalte müssen von hervorragender Qualität sein, wenn sie anspruchsvolle Kunden überzeugen sollen. Zudem wirken nur vereinzelt im Shop auftauchende Gestaltungselemente schnell verloren und entfalten so nicht die intendierte Wirkung, während erst eine zusammenhängende und durchkomponierte Einkaufswelt echtes Emotional Shopping ermöglicht. Wie wirkungsvoll die geschickte Verknüpfung von einzelnen Elementen zu ausgeklügelten Marketing-Komplexen sein kann, lässt sich in unserem Beitrag zum Storytelling nachlesen.

…und negative Emotionen vermeiden

Wer bei seinen Kunden erfolgreich positive Emotionen weckt und zugleich an anderer Stelle für Enttäuschung und Ärger sorgt, hat am Ende nichts gewonnen. Daher heißt Emotional Shopping in der Praxis nicht zuletzt: negative Emotionen vermeiden. Und hier schlägt die große Stunde der Usability.

Ein Shop muss nicht nur schön, übersichtlich und auf allen Endgeräten gut zu bedienen sein – er muss auch schnell sein. Ein langsamer Shop mit hakeliger Bedienung, der auf jedem Bildschirm eine Breite von 1080 Pixeln hat, generiert genervte Kunden und sorgt vor allem für “Emotional Bouncing”.

Der Einsatz von Recommendation Engines, die personalisierte Vorschläge unterbreiten, ist zwar prinzipiell auch unter den Gesichtspunkten des Emotional Shopping durchaus anzuraten. Aber hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt: Wer seine Kunden auf Schritt und Klick mit umfangreichen Paletten immer neuer Vorschläge bombardiert, überfordert und verärgert sie mit ziemlicher Sicherheit. Und auch umfangreiche Filternavigationen und komplex-verästelte Kategoriebäume können das schönste Einkaufserlebnis zunichte machen: leere Ergebnislisten und Suchirrgärten sind so ansprechend wie leere Regale.

Was für Shopbetreiber konkret zu tun ist?

Mittlerweile sind auch die Hersteller von Shopsoftware auf die sich aus der Funktionalität ihrer Produkte ergebenden strukturellen Aporien der Nutzerführung aufmerksam geworden, haben darauf reagiert und arbeiten an neuen Funktionen für emotionaleres Onlineshopping.

Die Nase vorn hat dabei derzeit eindeutig Shopware 5. Die aktuelle Version des in Schöppingen entwickelten Shopsystems wurde der Öffentlichekeit nicht von ungefähr mit großem Marketingaufwand und unter der vollmundigen Losung “Emotional Shopping on any Device” vorgestellt. In Shopware 5 wurden responsive Webdesign (RWD) und ein ausgeklügeltes Emotional Shopping Konzept in Form von Einkaufswelten und Storytelling-Funktionalitäten tief in das System integriert.

Aber plattformübergreifend gilt: Ein Onlineshop, in dem ein umfassendes Emotional Shopping Konzept umgesetzt wurde, bietet nicht einfach Produkte an. Er ermöglicht schöne, interessante – vielleicht gar berauschende Einkaufserlebnisse. Allerdings lassen sich nicht mit jedem Sortiment, nicht in jeder Zielgruppe mit der gleichen Intensität – und schon gar nicht auf dieselbe Art und Weise – Emotionen wecken.

Daher ist es auch nicht möglich, allgemeingültigen Patentrezepte oder Checklisten anzuführen. Aber es lässt sich sagen, dass eine zentrale Voraussetzung für gelingendes Emotional Shopping darin besteht, dass man seine Kunden genau kennt und das Gesamtkonzept sehr gezielt auf sie abstimmt. Das jeweilige Shopsystem ist dabei nur Mittel zum Zweck. Aber da es mit dem Einbinden von ein paar schönen Bildern und ansprechenden Texten nicht getan sein wird, sollte die technische Infrastruktur für die Umsetzung eines Emotional Shopping Konzeptes unbedingt sehr umsichtig ausgewählt und an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Haben Sie Interesse an Emotional Shopping?

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Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

T3DD15 – TYPO3 Developer Days 2015 – Recaps

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Die 10. TYPO3 Developer Days T3DD fanden am 16.-19.07.2015 in der Jugendherberge Nürnberg statt – einer richtigen tollen Lokation.

Das pluswerk war natürlich auch zahlreich vertreten und hat für Euch dieses spannende und inspirierende Event in einigen Recaps zusammengefasst.

TYPO3 Developer Days 2015 Recap

anders und sehr, pluswerk Stuttgart

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Hier geht’s zum Blog-Artikel…

T3DD15 – Google Cloud, Solr Search, Google PageSpeed Erfahrungen gesammelt

Marit AG, pluswerk München

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Hier geht’s zum Blog-Artikel…

 

web & mobile DEVELOPER 08 / 2015 – PHP Framework Yii 2.0

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Die aktuellen Ausgabe des “web & mobile DEVELOPER” Magazin 08/2015 enthält einen Artikel von Patrick Lobacher zum Thema “Yii 2.0”

PHP Framework Yii 2.0

Egal welchen Framework-Vergleich man in den letzten zwei Jahren bemüht – fast immer landet das PHP-Framework Yii auf dem ersten Platz. Und das oftmals weit vor Symfony, Laravel, Cake PHP und Zend Framework. Grund genug, sich Yii einmal genauer anzusehen, um herauszufinden, woher die Faszination kommt.

Ich wünsche allen Leser viel Spaß beim Lesen des Artikels und freue mich bereits jetzt auf das zahlreiche Feedback!

Magazin: web & mobile DEVELOPER
Ausgabe: 08 / 2015
Erscheinungsdatum: 10.07.2015
Verlag: Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Website: http://www.webundmobile.de/