Was ich Organisationen frage, wenn ich sie bei der Einführung von OKR berate…

Jedes Unternehmen ist anders. Und somit auch jede OKR Implementierung.

Eines wird mir immer wieder bewusst: OKR wird von den Kunden konsequent unterschätzt! Dabei ist doch alles so einfach.  Wir formulieren Ziele, kaskadieren diese im Unternehmen und jeder macht mit. Oder etwa nicht? Nein, anscheinend nicht.

Denn OKR ist anspruchsvoll und braucht eine konsequente Entscheidung dafür und danach konsequente Pflege. Irgendwie erinnert mich das an die Anschaffung eines Haustieres: Goldfisch oder Siamkatze? Oder gar einen australischen Shephard? Hier kann sehr viel falsch gemacht werden…
 

Die Entscheidung sollte BEWUSST getroffenen werden - denn die Entscheidung hat Konsequenzen.

Meine Fragen an die OKR einführungswilligen Unternehmen sind:

  • 1. Ihr wollt OKR einführen – warum gerade jetzt?
  • 2. Was soll dabei anders werden?
     

Wenn nun Antworten kommen wie:

  • Zu 1: Google macht es doch auch…
  • Zu 2: wir wollen unsere Produktivität steigern oder wir wollen unsere Projekte besser managen.

…spätestens dann wird klar – uppsss: Wir müssen reden! Und dabei versuche ich besonders das Wahnsinnspotenzial aufzuzeigen, dass OKR in sich trägt. Denn der Charme ist viel mehr als Zielmanagement.

OKR (richtig gewollt) verändert die Kultur und Arbeitsweise auf eine Art, die allen mehr Motivation und Spaß am Tun bringt. Durch den kontinuierlichen Fokus auf den Kunden und die ständige Verbesserung des gemeinsamen Wirkens wird ein konsequentes pulsierendes Changemanagement gelebt.

Die Chance möchten wir allen Unternehmen zeigen. Deshalb sorry, wenn ich zu viel frage.

Ein Beitrag von:
Dagmar
Dagmar ist Agile Coach und OKR Beraterin bei +Pluswerk
Schreiben Sie ihr unter info(at)pluswerk(dot)ag